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Die großen Unwahrheiten und Lügen zum Thema Hypnose

Das "von Guttenberg-Syndrom": Einer schreibt es auf, alle schreiben es ab - keiner kontrolliert es...

Copyright Wolfgang Künzel

Ich habe viele, nein, sehr viele Bücher zum Thema Hypnose gelesen. Mein Glück war, dass ich schon lange Zeit hypnotisiert habe, bevor ich in den "Genuß" der teils sehr zweifelhaften Literatur gekommen bin. Es war so, dass ich schon lange Dinge getan habe, die nach der einschlägigen Literatur schlicht unmöglich sind. Wie kommt das? Bin ich ein Superhypnotiseur, oder liegen die Herren Buchautoren einfach falsch? Ersteres will ich mir mit Sicherheit nicht anmaßen. Also ist der Punkt zwei eher eine Überlegung wert.

Stellen wir uns einfach einmal vor, Sie schreiben ein Buch (möglicherweise auch noch ab...). Plötzlich stellen Sie fest, dass so manches falsch ist. Würden Sie eine zweite, korrigierte Auflage herausbringen, die hinzukommend auch noch alle Bücher der Kollegen ad absurdum führt? Zumindest hat das bisher kein mir bekannter Autor getan. Aus diesem Grund möchte ich hier einmal die größten Unwahrheiten darlegen. So und in der Zwischenzeit habe ich mir nicht nur Freunde gemacht. Es gibt im Internet die tollsten Haßblogs von Leuten, die mich wahrscheinlich noch nie gesehen haben. Irgendwas muss ich richtig machen, sonst würden nicht so viele Leute versuchen mich und die Hypnoseakademie mit der Veröffentlichung von absolutem Blödsinn zu diffarmieren. Auch darüber sollte man einmal nachdenken!


Man ist in Hypnose dem Hypnotiseur niemals willenlos verfallen

Ausgehend davon, dass die "moderne" Hypnose mit ihren NLP und Milton-Erickson-Techniken kaum noch in der Lage ist, tiefe Trancezustände zu erzeugen, mag das für die Schreiberlinge stimmen. Würde man also sagen, dass ein Mensch einem normalen Hypnosetherapeuten nicht willenlos verfallen kann, dann würde das sogar halbwegs stimmen. Die heutzutage medizinisch gelehrten Techniken sind dazu tatsächlich kaum in der Lage. Ganz anders sieht es jedoch aus, sobald direkte Methoden angewendet werden, die jeder Showhypnotiseur im Repertoire hat und die auch in der Hypnoseakademie gelehrt werden. Mittels dieser Hypnoseeinleitungen kann sehr schnell und effektiv ein tiefer Trancezustand erzeugt werden. In diesem sogenannten Somnambulismus ist es sehr wohl möglich, den Menschen mittels Illusionen und posthypnotischen Befehlen zu Dingen zu bringen, die er im normalen Wachzustand nie tun würde. Andererseits ist es möglich, sehr schnell und effektiv therapeutische "Wunder" zu vollführen, da der tiefe Trancezustand besonders gut geeignet ist, in kürzester Zeit den größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie bei "Verbrechen unter Hypnose".

Das Unterbewusstsein kann Negationen, wie "Nein" oder "nicht" nicht verarbeiten

"Stellen Sie sich jetzt bitte keinen Elefanten vor!" - Was passiert? Sie haben das Bild eines Elefanten vor dem geistigen Auge. Damit wird immer wieder das Märchen aufgewärmt, dass das Unterbewusstsein keine Negationen verarbeiten kann. Im nächsten Augenblick wird jedoch gelehrt, wie man das Unterbewusstsein mittels ideomotorischer Bewegungen befragen kann: Die Bewegung eines bestimmten Fingers bedeutet "Ja", die Bewegung eines anderen Fingers bedeutet "Nein". So. Wie soll das bitte funktionieren? Wie soll das Unterbewusstsein mit "Nein" antworten können, wenn es diesen Begriff ja angeblich gar nicht kennt? Hier beisst sich die Katze in den Schwanz. Genau so, wie Mediziner einerseits behaupten, dass Showhypnosen gespielt sind und andererseits über die Gefährlichkeit einer Showhypnose lästern, können sie sich auch hier nicht entscheiden, was sie nun eigentlich wollen. Zuerst wird behauptet, dass das Unterbewusstsein "Nein" und "nicht" gar nicht kennt und der Satz: "Du wirst dich nicht übergeben" als "Du wirst dich übergeben" interpretiert wird und andererseits befragen sie das Unterbewusstsein fleissig mit "Ja" und "Nein". Das kommt mir dann irgendwie so vor wie ein kleines Kind, dass es sich auch immer passend hindreht. Hauptsache man muss einmal ausgesprochene Äußerungen nicht mehr revidieren.

§1 Der Professor hat immer Recht!

§2 Sollte der Professor ausnahmsweise einmal nicht Recht haben, tritt automatisch §1 in Kraft.

Tatsache ist, dass das Unterbewusstsein sehr wohl mit Negationen umgehen kann. Natürlich ist es trotzdem effektiver, wenn man den Zustand suggeriert, der eintreten soll (also positiv), jedoch ist es oft einfacher, manche Einschränkungen in der Negation zu suggerieren.

Ein Beispiel aus der Showhypnose: Einem Probanden, der nach Nachfrage auch Alkohol trinkt, wird ein Glas Wasser gegeben und suggeriert: "Nach dem zweiten Schluck von diesem Getränk bist du betrunken. - Du wirst dich jedoch nicht übergeben... usw.".

Wäre das Wort der Bücher und Mediziner wahr, hätten schon viele Bühnen gesäubert werden müssen. Das Unterbewusstsein hätte diese Suggestion als "Du wirst dich jedoch übergeben" interpretiert. Tatsache ist jedoch, dass sich noch nie jemand aufgrund dieser Suggestion übergeben hat! Ich arbeite schon immer (auch) mit Negationen und habe noch nie festgestellt, dass es irgendwelche Einschränkungen oder gar gegenteilige Effekte gegeben hätte.

Ein weiteres Beispiel dahingehend, daß gerne verwendet wird ist die Verwendung von zusammengesetzten Wörtern. So wird oft gelehrt, daß die Negation innerhalb eines Wortes auch unwirksam sei. Wird dann aus "unangenehm" = "angenehm"? ...

Wer daran glaubt, wird niemals ein guter Hypnotiseur!

Überlegen Sie einmal... Kennen Sie die Radiospiele, in denen ein Kandidat ein einziges Wort sechzig Sekunden lang nicht sagen darf? Kaum ein Kandidat gewinnt dabei. Nun wird von Ihnen verlangt, über Stunden hinweg weder "nein" noch "nicht", noch eine andere Negation zu verwenden. Das werden Sie kaum schaffen. Sie sind also auf fertige Skripte angewiesen. Damit sind sie dann nicht besser wie eine Hypnose-CD, oder? Niemals können Sie jedoch ein guter Hypnotiseur werden, der auf seinen Hypnotisanden eingehen kann, wenn sie diesen geschwollenen Unsinn glauben!

Eine junge Frau schießt in tiefer Hypnose auf einen Menschen, Sendung 'Report aus Mainz',ARD, 2001Verbrechen in Hypnose sind nicht möglich

Diesem Thema habe ich hier ein eigenes Kapitel gewidmet. Selbstverständlich wird man auch unter Hypnose gewisse moralische Grenzen nicht überschreiten. Was aber, wenn diese mittels hypnotischer Illusionen gar nicht existieren? ...

Auch das ist ein Thema, dass in früherer Zeit sehr aktuell war und inzwischen seitens der Akademiker völlig wegdiskutiert wird. Selbst Gerichtsurteile gibt es inzwischen, bei denen Freisprüche erfolgen mussten, da der Gerichtsgutachter das Verbrechen an Hypnotisierten aus völliger Unwissenheit in den Bereich der Fabel verlegt hat.

Nur 2-3 Prozent der Menschen können eine tiefe Trance (Somnambulismus) erreichen

Dieser Ausspruch zeigt eindeutig die Grenzen der Leute, die diese Meinung vertreten. Stellen Sie sich vor das würde stimmen. Ein Showhypnotiseur, der für seine Darbietung schon fast zwingend tiefe Trancezustände benötigt, bräuchte 100 Freiwillige, um dann mit 2 oder 3 Personen arbeiten zu können. Das ist natürlich absurd. Realistisch ist, dass in kürzester Zeit und unter miserablen Bedingungen ca. ein Drittel der Menschen einen tiefen Trancezustand erreichen. Ich habe auch schon Quoten von über 90% erreicht. Es liegt einfach an der verwendeten Technik. Die als "moderne Hypnose" bezeichneten Techniken sind wohl der Grund für die katastrophalen "Erfolge". Würde sich die moderne Hypnosetherapie auf die altbewährten Techniken stützen, hätte man die Patienten sicher nur noch für ein paar wenige Sitzungen in der Praxis - damit ist jedoch nichts verdient... Bleibt zu hoffen, dass hier auch einmal ein Umdeken eintritt. Die Hypnoseakademie wird auf jeden Fall auch in Zukunft die effektivsten Techniken lehren, bei denen man in kürzester Zeit (Sekunden bis wenige Minuten) bei vielen Menschen einen tiefen Somnambulismus erzeugen kann, der therapeutisch hervorragend genutzt werden kann.

Showhypnotiseure sind Scharlatane

Hypnoseshow mit Alexander Cain 2003 Ein Vorurteil, dass besonders von Medizinern geschürt wird, ist, dass Showhypnotiseure mit billigen Tricks arbeiten. Ich darf an dieser Stelle aus dem unter http://www.hypnose-dgh.de/intern.htm ehemals öffentlich zugänglichen Protokoll der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hypnose e.V. vom 21.03.2003 zitieren. Es ist schier unglaublich, mit welcher Dreistigkeit hier versucht wird die eigene Unwissenheit auf andere abzuschieben.

"Zum Thema Bühnenhypnose und der möglichen "Entlarvung" eines Showhypnotiseurs im Rahmen des DGH-Forums des Jahreskongresses 2004 wird kontrovers diskutiert. Dipl.-Psych. W. S. und Dr. R. melden starke Bedenken an. Frau Dr. S. regt an, zusammen mit einem Showhypnotiseur auch den Kollegen Toni F. einzuladen, der als ausgezeichneter Zauberkünstler in der Lage ist, die Tricks des Showhypnotiseurs offen zu legen und ihn so zum Objekt der öffentlichen Blamage und Belustigung zu machen. Frau Dipl.-Psych. H. berichtet davon, dass sie kürzlich die Möglichkeit gehabt habe, den Showhypnotiseur Pharo in der Dortmunder Westfalen Halle bei einem Auftritt zu sehen. Es sei eine Horrorvorstellung, dass ein derartiger Scharlatan durch den Auftritt im Rahmen des Forums in die Lage versetzt werde, anlässlich dieser oder ähnlicher Veranstaltung mit dem Prädikat "schon bei der Deutschen Gesellschaft für Hypnose aufgetreten" für sein zweifelhaftes Theater zu werben."

Namen wurden an dieser Stelle gekürzt, waren in der Quelle jedoch abrufbar. Nach langer Zeit ist bei der DGH e.V. jedoch anscheinend jemand auf die Idee gekommen, dass es nicht genügt, mit einer Javascript-Passwortabfrage auf eine öffentlich zugängliche Seite zu verlinken. :-))

Hypnoseshow mit Anthony Murphy 2005Man kann über die Machenschaften mancher Showhypnotiseure streiten. Auch ich kritisiere sehr oft sehr gefährliche Einlagen, wie die bekannte Katalepsie, o.ä. Jedoch habe ich bisher (außer bei manchen TV-Sendungen) noch keine öffentliche Hypnoseshow gesehen, die mit irgendwelchen Tricks arbeitet. Aus dem obigen Text geht jedoch eindeutig hervor, dass es den Damen und Herren Medizinern gar nicht darum geht, Menschen vor Blamage zu bewahren.

Auch 2007 ging es weiter, wie ein Bericht in der "Apotheken Umschau", Ausgabe 1. Dezember 2007 belegt. Hier steht u.A.: "Auch in der Öffentlichkeit hat hat die Hypnose einen eher schlechten Ruf, zum Teil verschuldet durch effekthaschende Shows, findet Helga Hüsken-Janßen (Anm.: 2007 - Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Psychotherapie e.V.): 'Sie erwecken den Eindruck, ein hypnotisierter Mensch springe auf der Bühne herum wie ein Kaninchen, esse willenlos Zitronen, plaudere seien Geheimnummern aus und so weiter. Das stimmt natürlich nicht.' - Nun, Frau Hüsken-Janßen, soll das heißen, dass sich seit hunderten von Jahren die Menschen geirrt haben und einer Halluzination zum Opfer fielen? Oder liegt es daran, dass Sie die Techniken, die so etwas möglich machen, nicht kennen? Zudem kenne ich keine Show, bei denen die Teilnehmer ihre Geheimzahlen ausplaudern. Die überschwengliche Fantasie macht also auch vor Psychotherapeuten nicht halt. Insbesondere dann, wenn man weiterliest und es heißt: "Patienten unter Hypnose gelten als voll geschäftsfähig". Ahja. Es ist also für den Berufsstand besser, wenn man die negativen Möglichkeiten vehement leugnet, oder ist es doch völlige Ahnungslosigkeit oder betreiben Sie gar keine Hypnose und nennen es nur so, weil es besser klingt? Lassen wir den Leser selbst entscheiden...

Allein die Diskussion darüber, einen Menschen blamieren und blos stellen zu wollen, ist unterstes Niveau. Geht es nicht viel mehr darum, dass die ganze Branche Angst hat, dass ein Showhypnotiseur, der seine Probanden in Sekunden oder wenigen Minuten in tiefe Trance bringt, die Mediziner in Verruf bringt? Warum? Ganz einfach: Ein Mediziner ist oft nicht in der Lage, annähernd tiefe Trancen zu erzeugen. Hier sollten sich die Herren vielleicht ein Stück Wissen bei einem Showhypnotiseur abschneiden und nicht mit unlauteren Mitteln versuchen, alles ins Lächerliche zu ziehen. Kann man nicht an einem Strang ziehen? Wir haben vielleicht keinen Guru an einer Universität gehabt, dafür aber teilweise über zwanzig Jahre praktische Erfahrung und viele aus unseren Reihen haben tausende Menschen hypnotisiert. Wäre das nicht schon lange aufgefallen, wenn ein Showhypnotiseur mit Tricks arbeitet? Ein wenig die Grenzen im eigenen Denken zu erweitern, wäre sehr hilfreich!

An dieser Stelle möchte ich den Damen und Herren der DGH e.V. unsere Ausbildung empfehlen. Gerne geben wir unser Wissen auch an Sie weiter. Und noch etwas, liebe Mitglieder der DGH: Sie wären nicht der oder die Erste aus Ihren Reihen!

Jede Fremdhypnose ist eine Selbsthypnose

Es klingt ja richtig plausibel und besonders beim Vorgespräch ist es interessant dem Klienten zu erzählen, daß er sich ja prinzipiell selbst hypnotisiert, da jede Fremdhypnose eigentlich eine Selbsthypnose ist. Viele Therapeuten glauben daran. In die Welt gesetzt hat es Siegmund Freud, der auch die Psychoanalyse verbrochen hat. Fakt ist jedenfalls, daß im somnambulen Zustand der Proband gar nicht mehr fähig ist zu Aktionen, die man als Selbsthypnose bezeichnen könnte. Genauso könnte man sagen "Das Auto fährt - nicht der Fahrer". Wozu brauchen wir dann noch einen Führerschein? Es gibt Hypnosetechniken, die blitzschnell funktionieren und bei denen der Proband auch gar nicht wissen muß, dass nun eine Hypnoseinduktion folgt. Wie also soll es sich dabei um Selbsthypnose handeln? Am besten ist es diese Sätze aus der einschlägigen Literatur zu streichen. In meinen Augen ist es grundsätzlich falsch. Fremd- und Selbsthypnose sind zwei verschiedene Dinge.

Die Suggestion "Dein Kopf ist kühl, klar und frei" hilft bei Kopfschmerzen

Auf den ersten Blick schaut die Suggestion ja ganz gut aus... In leichter Trance mag das sogar funktionieren und viele klinische Hypnosetherapeuten arbeiten ja auch nur mit leichter Trance. Sobald man effektiv werden möchte, benötigt man jedoch tiefere Trancen und so wird die Sprache des Unterbewusstseins ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Man kann davon ausgehen, dass das Unterbewusstsein wortwörtlich reagiert oder sagen wir lieber, dass es interpretiert. Man kann sich das vorstellen wie einen Dolmetscher. Die Sprache wird in Bilder übersetzt. Je nachdem, welche Bilder das Unterbewusstsein nun für "kühl, klar und frei" erzeugt, kann diese Suggestion in tiefer Trance sehr gefährlich werden. So ist es inzwischen mehrfach passiert, dass "klar und frei" als "leer" interpretiert wurde. Ein leerer Kopf enthält jedoch nichts mehr. Die Personen erleiden im günstigsten Fall einen Gedächtnisverlust. Im ungünstigsten Fall werden sie ein Fall für die Psychiatrie. Also, liebe Kolleginnen und Kollegen: Der Kopf ist ab sofort nie mehr "kühl, klar und frei", sondern der Proband fühlt sich höchstens vollkommen wohl. ;-)

Blitzhypnose gibt es nicht / erzeugt keinen Hypnosezustand

Blitzhypnose in der Hypnoseakademie ArnstorfStellen Sie sich bei "Wetten Dass®" einmal folgende Wette vor: "Ich wette, dass ich von 20 willkürlich ausgewählten Personen mindestens 10 Personen umwerfe, ohne sie zu berühren und ohne ein Wort mit ihnen zu reden.". Ist das vorstellbar? Für Teilnehmer der Hypnose-Seminare der Hypnoseakademie ist das selbstverständlich und ich würde diese Wette mit Sicherheit gewinnen. Wahrscheinlich wäre die Erfolgsquote ca. 90-95 %. Für viele klinische Hypnotiseure ist es undenkbar. Trotzdem funktioniert es und die erzeugte Trancetiefe geht bei vielen Personen bis hin zum somnambulen Zustand (Tieftrance) - innerhalb weniger Sekunden! Die Technik ist so einfach, dass ich sie hier an dieser Stelle nicht veröffentlichen kann ohne Gefahr zu laufen, dass einfach darauf los hypnotisiert wird. Die Technik ist jederzeit reproduzierbar. Trotzdem behaupten viele Hypnotiseure, dass es keine Blitzhypnose gibt. Nun, wer es nicht beherrscht, der kann es nicht glauben. Das ist klar. Das man die Existenz der Blitzhypnosetechnik in der Öffentlichkeit leugnet, nur weil man sie nicht beherrscht, das ist eine Frechheit!

Hypnose ohne Zustimmung ist nicht möglich und gegen den Willen gleich dreimal nicht...

Na, dann haben Sie wohl noch nichts von Schreckhypnose gehört? Selbstverständlich wird kein seriöser Hypnotiseur eine Hypnose ohne oder gar gegen den Willen durchführen, doch ist es möglich. Strafrechtlich wäre es wohl Nötigung, jedoch bezweifle ich, dass man so etwas auch beweisen kann. Weiterhin ist es möglich, eine Person mit einem hypnotischen Trigger gegen den Willen zu hypnotisieren. Weitere Ausführungen hierzu gibt es im Bereich "Verbrechen unter Hypnose" oder auch in meinem kostenlosen E-Book.

Indirekte Hypnose ist besser als die direkte Variante

So, Sie haben also indirekte Hypnose gelernt? Dann mal herzlichen Glückwunsch! Diese gibt es nämlich gar nicht! Es ist ein Widerspruch in sich, denn der Begriff "Hypnose" selbst beinhaltet schon den direkten Zugriff auf das Unterbewusstsein. Als der Begriff "Hypnose" verwendet wurde, waren indirekte Techniken gar nicht bekannt. Aus diesem Grund beinhaltet der Begriff "Hypnose" also den direkten Zugriff und nicht den indirekten. Personen, die "indirekte Hypnose" lehren oder durchführen, haben meines Erachtens gar nicht begriffen was Hypnose überhaupt ist. Diese Techniken haben den Begriff "Hypnose" auch gar nicht verdient.

Mit subliminalen Botschaften kann man Hypnose ersetzen (Subliminals)

Es erinnert mich an die Stories wie "Wir nutzen nur 10% unseres Gehirns" (meine Antwort: "Du vielleicht...") oder "Wir verarbeiten 7 Bit pro Sekunde, nicht mehr" (meine Antwort: "Dann passt Dein gesamtes Leben von der Geburt bis zum Tod auf eine DVD - unkomprimiert"). Es geht um die Story, dass eine bekannte Limonadenmarke ihren Slogan in Kinofilmen ganz kurz einblenden ließ, so das es bewusst nicht wahrnehmbar war. Der Umsatz sei signifikant gestiegen. Ich gebe zu, dass ich diese Geschichte zumindest für möglich hielt. Seitdem gibt es unzählige Software, Cassetten, CDs, DVDs, usw., die teils zu unglaublichen Preisen angeboten und gekauft werden. Ich kenne keinen einzigen Fall, der die Wirkung technischer Subliminale bestätigt hätte. Nun habe ich im Rahmen meiner Forschungen einen Artikel zur funktionellen Kernspintomographie gefunden. Mit der funktionellen Magnetresonanztomographie kann man mit hoher Auflösung und live Gehirnareale sichtbar machen, die gerade in dem Moment aktiv sind. Hochinteressant, was die Firma Siemens, der Entwickler und Hersteller, dazu schreiben: Zitat von www.siemens.com:

Rückkopplung zum Auge. Mit einem Siemens-Tomographen mit drei Tesla Magnetfeldstärke haben er und der Harvard-Forscher Carlson Versuchspersonen verschiedene Bilder gezeigt und die Reaktionen im Gehirn verfolgt. Aus früheren Experimenten mit für 30 ms aufblitzenden Wörtern war bekannt, dass diese kurzen, eigentlich nicht bewusst wahrnehmbaren Reize trotzdem im Gehirn ankommen, weil es sofort eine Rückmeldung zum Auge schickt. Das führte manche zu der Annahme, man könnte etwa Kinobesucher mit solch unbewussten Botschaften manipulieren und den Verkauf von Produkten ankurbeln. "Das funktioniert aber nicht", erzählt Rauschenberger. Nur unter ganz bestimmten Bedingungen könnten solche Einblendungen ein Verlangen auslösen, das aber kaum gezielt in Richtung einer Marke steuerbar sei. "Wir zeigten unseren Testpersonen keine Wörter, sondern Quadrate, denen eine Ecke fehlte", sagt Rauschenberger. Diese einfachen Figuren erzeugen im Gehirn auch einfachere Muster als Wörter, die Assoziationen und Erinnerungen auslösen und damit ein wahres Feuerwerk im fMRT hervorrufen können. Wie bei dem Wort-Experiment sahen die Testpersonen ein Quadrat für ungefähr 30 ms und nach einer Pause für 30 bis 100 ms eine Maskierung, also einen Reiz, der den ersten Seheindruck überlagert. Während des Tests lagen sie in einem MR-Tomographen. "Wir haben also gleichzeitig die Gehirnaktivität gemessen", sagt Carlson. Der Blutfluss im Gehirn benötigt zwar einige Sekunden, da aber die zeitliche Abfolge der gezeigten Bilder bekannt ist, kann der Ablauf genau verfolgt werden. Die Versuchspersonen sollten sagen, welches Eck des Quadrats fehlte. Wegen der rasch erfolgten Maskierung war das aber nicht möglich. "Das beweist, dass sie das Quadrat nicht bewusst wahrgenommen haben. Zunächst wird der Sinneseindruck dem Gehirn gemeldet, was wir auch als Signal sehen können", erklärt Rauschenberger. "Dann fragt das Gehirn zurück, bekommt aber keine Bestätigung, weil inzwischen ja ein neuer Sinneseindruck vorliegt, nämlich der der Maske."

Es gibt auch andere Verfahren, wie Ultraschall-Subliminale, die das Gehör nicht wahrnehmen kann. Ich habe hierzu auch noch nie von Erfolgen gehört, außer unbewiesenen Werbeaussagen. Also bleibt weiterhin die Frage, ob diese mehr produzieren können als einen Placebo-Effekt oder gar nichts, falls der Beschallte nichts von der Beschallung weiß. Wir dürfen also beruhigt sein. Anscheinend bringt das nur dem Geldbeutel des Verkäufers etwas, wenn versprochen wird, dass komplette Suggestionen auf diese Weise ins Unterbewusstsein übertragen werden können.

Wolfgang Künzel (Alexander Cain®)

Wenn ich etwas weiß, dann muss ich es nicht mehr glauben!

Ein Journalist ist ein Mensch, der den ganzen Tag von Dingen erzählt, von denen er überhaupt keine Ahnung hat... (Wolfgang Künzel)