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Die Hypnoseauflösung

Jede Hypnose, die man einleitet, muss auch wieder ausgeleitet werden! Man kann das bildlich vergleichen mit einem Administratorzugriff auf den Computer, oder auch mit einem laufenden Auto. Kein Systemadministrator würde den Computer nach beendeter Arbeit mit seinen Zugangsdaten weiter laufen lassen und kein Autofahrer stellt sein Auto mit laufendem Motor und offenen Türen am Parkplatz ab. Bei der Hypnose ist die Hypnoseauflösung nach Beendigung der Therapie oder Show unbedingt notwendig, damit der Hypnotisand nicht mit unerwünschten Suggestionen oder wie ein offenes Scheunentor für Suggestionen durch die Welt läuft. Auch hat es körperliche Auswirkungen, wenn die Hypnose nicht ordentlich beendet wird. Durch die Hypnose werden viele Körperfunktionen beeinflusst. So sinken häufig die Herzfrequenz und der Blutdruck. Wird eine eingeleitete Hypnose nur unzureichend, oder gar nicht beendet, auch wenn der Proband die Augen geöffnet hat, führt das häufig zu Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Desorientierung, oder anderen unangenehmen Symptomen, wie weit erhöhte Suggestibilität. Nach erfolgreicher Hypnoseauflösung fühlt sich der Proband hingegen sehr wohl und läuft auch nicht mehr Gefahr, Opfer falsch verstandener Suggestionen zu werden. Wichtig ist hierbei auch, dass der Hypnotiseur seinen Einfluss auf den Probanden vollständig zurück nimmt, oder zumindest auf die Hypnosesitzung selbst begrenzt.

Ein großes Problem sind die verschiedenen Arten der Hypnose, die derzeit gelehrt werden und die manchmal mangelnde praktische Erfahrung. Dabei wäre es so einfach. Durch die vielen verschiedenen Variationen, insbesondere der „indirekten Hypnose“, die ich nicht wirklich als Hypnose ansehe, in manchen Fällen jedoch trotzdem zu tiefen Trancezuständen führen kann, ergeben sich große Gefahren. Während bei den klassischen, direkten Techniken, grundsätzlich darauf zu achten ist, dass man eindeutige und direkte Suggestionen gibt, ist das bei „moderner Hypnose“, etc. häufig nicht der Fall. Ist dennoch ein tiefer Trancezustand eingetreten, können schwammige Aussagen zu Problemen führen. Noch schlimmer für den Probanden ist es, wenn er einfach nur die Augen öffnen soll um wieder „im Hier und Jetzt“ zu sein. Eine Floskel, die grammatikalisch völliger Unsinn ist und vom Unterbewusstsein leicht falsch oder gar nicht verstanden wird. So führte in einem meiner Kurse diese Aussage zu massiven Problemen bei einem türkischen Staatsbürger, der mit dieser Aussage gar nichts anfangen konnte und es somit nicht zur gewünschten Beendigung der Hypnose kam. Der Teilnehmer hatte bereits eine Ausbildung und fand sich selbst ganz toll. Daher hielt er sich nicht an meine Vorgaben. Seine mehrdeutigen und teils unsinnigen Aussagen hatte der Proband zu büßen.

Spätestens dann, wenn wirklich eine tiefere Trance eingetreten ist, muss man sehr auf seine Aussagen achten, da das Unterbewusstsein alles unkontrolliert wortwörtlich nimmt und darauf auch entsprechend reagiert!

Ablauf der Hypnoseauflösung

Die Hypnoseauflösung ist grundsätzlich die Beendigung jeder Hypnosesitzung. Hierbei ist darauf zu achten, dass man jegliche Suggestionen zurück nimmt, die nicht mehr gültig sein sollen und auch Körperfunktionen anspricht, die durch die Hypnoseinduktion beeinflusst werden. Hier ein einfaches, jedoch sehr wirkungsvolles Beispiel:


Ich zähle nun langsam von eins bis drei. (Nach oben zählen, da es ein Bild nach oben, heraus aus der Trance erzeugt.)

Bei drei angelangt, bist du wieder hellwach, frisch und munter und fühlst dich vollkommen wohl!

Eins. Deine Augenlider werden leichter, dein ganzer Körper wird nun wieder leichter. Puls, Blutdruck und alle anderen Körperfunktionen gehen nun wieder auf optimale Werte für den Wachzustand.

Zwei. Bei drei angelangt, werde ich keinen Einfluss mehr auf dich ausüben. Mein Einfluss ist dann vollkommen von dir genommen. Dein Unterbewusstsein wird nun jede Suggestion, die ich dir gegeben habe, zu deinem Wohle befolgen und durchführen und jedes mal dann, wenn du wieder diesen wunderschönen Zustand erreichen möchtest, wird es dir noch besser gelingen und du wirst mit jedem mal tiefer sinken. Dies wird niemals gegen deinen Willen geschehen.

Drei. Du bist nun wieder hellwach und fühlst dich vollkommen wohl! Öffne deine Augen! Wach auf!


Im Rahmen einer Showhypnose ist grundsätzlich noch die Suggestion „jede Suggestion, die ich dir gegeben habe, ist nun wieder vollständig von dir genommen!“ einzufügen, damit es nicht zu unvorhersehbaren Situationen kommt. Im Rahmen einer Hypnosetherapie kann man die erwünschten Wirksuggestionen hingegen während der Hypnoseauflösung noch einmal vertiefen.

Sollte der Proband wider Erwarten nicht reagieren, ist das keinerlei Grund zur Panik. Die Person fühlt sich in der Regel in diesem Fall so wohl, dass sie den Zustand nur ungern verlassen möchte. Ein einfacher Trick ist hierbei sehr wirkungsvoll:

Du sinkst nun noch tiefer, immer tiefer und tiefer in diesen wundervollen Zustand der Entspannung und nun spürst du von ganz alleine, dass du genug geschlafen hast. Von ganz alleine möchtest du nun aus diesem wundervollen Zustand wieder erwachen!

Sollte der Proband trotz erfolgter Hypnoseauflösung Probleme wie Kopfschmerzen, oder Schwindel haben, wartet man ein paar Minuten ab um zu sehen, ob sich die Symptome legen. Im Zweifel leitet man die Hypnose noch einmal kurz ein um die Aufwachformel gleich darauf noch einmal zu sprechen. Dies kann zum Beispiel geschehen, wenn die Hypnose gestört wurde und sich der Proband selbst herausgerissen hat oder durch die Störung herausgerissen wurde. Grundsätzlich sind diese Symptome ungefährlich, wenn man richtig handelt.

Unter gar keinen Umständen darf die Hypnose ohne entsprechende Auflösung beendet werden!