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Moderne vs. klassische Hypnose

Was ist dran am Hypnose-Hype?

Vor 20 oder 30 Jahren war Hypnose völlig klar eine Sache, die nur von ganz besonderen Menschen durchgeführt werden konnte, den Hypnotiseuren oder eben oft den Show-Hypnotiseuren. Showhypnotiseure waren nach dem zweiten Weltkrieg, während dem Hypnose in Deutschland verboten war, die Vorreiter, die das Thema Hypnose wieder mehr oder weniger mystisch unter die Leute brachten. Auch als Wolfgang Künzel (ehem. Showhypnotiseur Alexander Cain) und Margot Fraunberger „Die Hypnoseakademie“ gründeten, war Hypnose noch etwas sehr besonderes, was nur auserwählte Leute beherrschten. Im Gegenzug gab es jedoch bereits medizinische Hypnosegesellschaften, die etwas lehrten, was es eigentlich gar nicht gibt: „indirekte Hypnose“ (z.B. nach Erickson). Um das zu verstehen muss man ein klein wenig in die Geschichte eindringen. Das Wort Hypnose ist uralt und im Gegensatz zur offiziellen Lehrmeinung, dass der schottische Arzt James Braid das Wort erfand, gab es den Begriff nachweislich bereits bevor James Braid geboren wurde. Aus alter Literatur geht hervor, dass Franz Anton Mesmer und auch James Braid, die Koryphäen der Hypnose, als auch deren Nachfolger den Begriff Hypnose immer im Zusammenhang mit einem direkten Zugriff auf das Unbewusste oder das Unterbewusstsein verbanden.

„Moderne Hypnose“ ist gar keine Hypnose

Der Begriff „Hypnose“ definiert sich daher schon aus dem direkten Zugriff auf das Unterbewusstsein, womit der Begriff „indirekte Hypnose“ bereits ein Widerspruch in sich ist. Eine indirekte Hypnose kann es daher genauso wenig geben wie eine heiße Kälte oder eine brutale Zärtlichkeit. Aus „indirekte Hypnose“ wurden später Begriffe wie „klinische Hypnose“ oder „moderne Hypnose“. Auch „Hypnose nach Erickson“ beinhaltet zumeist indirekte Techniken, die im Widerspruch zum Oberbegriff „Hypnose“ stehen. Lehrmeinungen werden häufig von Akademikern gebildet. Ein lehrberechtigter Professor hat selbstverständlich ein gewisses Ansehen und es fällt einem Studenten schwer, einen Professor in Zweifel zu ziehen oder gar zu widersprechen. Nun war jedoch auch ein Professor irgendwann einmal ein pubertierender Jugendlicher, ein Schüler, ein Student und ein Doktorand, der ohne Widerspruch gegessen hat was man ihm vorgesetzt hat. Wenn dieser jetzige Professor zu früherer Zeit etwas lernte was man ihm als „Hypnose“ verkauft hat, jedoch keine war, dann ist das nichts anderes, als hätte man einem Ureinwohner Australiens ein Fahrrad verkauft und „Auto“ dazu gesagt. Der Ureinwohner wird glauben, dass das Ding mit zwei Rädern „Auto“ heißt, so lange man ihm nicht das Gegenteil beweist. Und so entstehen gigantische Hoaxes (Falschmeldungen) zur Hypnose, zumeist aus akademischen Kreisen. Ein schönes Beispiel hierzu ist in vielen Büchern zu finden:

„Das Unterbewusstsein kann keine Negationen verarbeiten“

Selbstverständlich gleich mit dem „wissenschaftlichen“ Beweis: „Denken Sie jetzt nicht an einen rosaroten Elefanten – Sehen Sie!“ wird dafür gesorgt, dass jeder, der das glaubt, nie mehr frei reden kann. Gleichzeitig wird propagiert, wie man das Unterbewusstsein mit Fingerbewegungen befragen kann und Antworten wie „Ja“ und „Nein“ erhält und keiner denkt darüber nach, dass die ursprüngliche Frage an das Wachbewusstsein gerichtet war und daraus plötzlich geschlossen wird, was das Unterbewusstsein angeblich nicht kann. Dieser Unsinn wird wohlgemerkt von Akademikern verbreitet! Doch sollte man jemandem, der ein Fahrrad als Auto gekauft hat, nicht allzu böse sein.

Showhypnose ist Gruppenzwang

Genau aus diesem Grund wird auch von Personen, die nie auf einer Bühne standen (Mediziner z.B.) und schon aus diesem Grund keine Ahnung von Showhypnose haben können, propagiert, dass Showhypnose Gruppenzwang sein muss. Warum? Nun, weil mit dem was ihnen als „Hypnose“ verkauft wurde, also einer indirekten Technik, keine Phänomene der direkten Hypnose reproduzierbar sind. Wenn man den Unterschied nicht kennt, oder einem der direkte Weg sogar als falsch suggeriert wurde, wird man auch dieser Falschmeldung automatisch Glauben schenken. Hinzu kommen noch die Unarten mancher Showhypnotiseure, die ohne Rücksicht auf Verluste und völlig Intelligenzfrei andere Menschen steif zwischen Stühle legen und darauf steigen. Auch das wird verwendet um die Showhypnose in ein negatives Licht zu rücken. Ganz vergessen wird hierbei, dass die Showhypnose der Urvater der Hypnose ist und die Kinder somit ihre Eltern beschimpfen.

Doch zurück zur direkten oder indirekten Hypnose. Da es indirekte Hypnose nicht gibt und der Begriff „klassische Hypnose“ von Wolfgang Künzel begründet wurde um sich von verwirrenden Begriffen wie „moderne Hypnose“ oder „klinische Hypnose“ abzugrenzen, die wie bereits erwähnt keine Hypnose darstellen, sind auch alle weiteren Unterscheidungen dahingehend Unsinn.

„Klassische Hypnose überdeckt nur die Symptome und moderne Hypnose deckt die Ursachen auf“

Das die ursprüngliche, klassische Hypnose nur Symptome überdeckt, klingt, wenn man nicht darüber nachdenkt und wer macht das schon, logisch. Insofern ist die Taktik, die hier von vielen Schulen angewendet wird, die etwas was keine Hypnose ist, als Hypnose verkaufen, sehr spannend! Es ist Bauernfängerei! Hypnose ist im ursprünglichen Sinn der direkte Zugriff auf das Unterbewusstsein. Was man dann in diesem Zustand tut, ist in diesem Begriff gar nicht enthalten. Da bei der klassischen, ursprünglichen Hypnose das Wachbewusstsein zusätzlich eingeschränkt wird, ist diese Technik jedoch ganz besonders gut für analytische, aufdeckende Techniken geeignet!

Vorsicht vor Bauernfängern!

Daher bitte Vorsicht, wenn Sätze fallen wie „tiefe Hypnose ist gefährlich“ oder „tiefe Hypnose brauchen wir nicht“, oder eben auch „Showhypnose gibt es nicht“ oder „klassische Hypnose überdeckt nur die Symptome“. All das sind Aussagen, die bereits im Ursprung falsch sind und häufig verwendet werden um das eigene Unvermögen zu überdecken.

Achten Sie auf klassische oder direkte Hypnose!

Gerade die klassischen, ursprünglichen Techniken sind geeignet die Ursachen von Problemen und Krankheiten aufzudecken und zu behandeln! Ein Showhypnotiseur verwendet gerade aus dem Grund diese Techniken, da er in der kürzest möglichen Zeit den größten möglichen Erfolg haben möchte, auch wenn es sich hierbei um Entertainment handelt. Doch ist es am Anfang völlig gleich. Da diese verwendeten Techniken direkt sind, handelt es sich auch um Hypnose im ursprünglichen Sinn, während im anderen Fall versucht wird den Motor durch den Auspuff hindurch zu reparieren und dies als „modern“ hingestellt wird. Modern aber unwirksam und viel zu kompliziert…

© Wolfgang Künzel 2012