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Wolfgang Künzel

Hypnose - Akasha Chronik - Geistheilung
6 minutes reading time (1262 words)

Wie "Wissenschaft" funktioniert. Am Beispiel GWUP e.V. und der Hypnose.

Wissenschaft soll Wissen schaffen. Das bezeugt jedenfalls der Name. Doch sind "Wissenschaftler" auch Wissen schaffende? Die GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Paraphänomenen e.V.) setzt sich zusammen aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und wissenschaftlich Interessierten. So steht es zumindest zum Zeitpunkt dieses Blogeintrag auf der Startseite der GWUP . Was an dieser "Wissenschaft" und den "Wissenschaftlern" dran ist, möchte ich am Beispiel eines Eintrags zur Hypnose zeigen, der hier zu finden ist. 

Es geht los mit einem geschichtlichen Rückblick über Hypnose. Bereits hier zeigt sich, dass Wissenschaftler nicht mehr recherchieren müssen, wenn sie irgendwo abschreiben können:

"Der schottische Arzt James Braid (1795-1860) benannte 1843 die dort auftretende schlafähnliche Reaktionsweise der Patienten nach dem griechischen Gott des Schlafes, Hypnos. Auch wenn später nachgewiesen wurde, dass es sich hier keinesfalls um Schlaf handelte, behielt die Wissenschaft den Begriff Hypnose bei."

Das ist falsch, wie ein Blick in ein altes Fremdwörterbuch zeigt:


Ausschnitt aus einem Fremdwörterbuch

Der schottische Arzt James Braid schöpfte demnach nur die Begriffe "Hypnotismus" und das Adjektiv "hypnotisieren", während es den Begriff "Hypnose" schon gab. Aber das sind ja Kleinigkeiten und bei denen sind wir großzügig, oder? Wissenschaft hat also schon einmal nichts mit "korrekt" zu tun, zumindest, wenn es um Kleinigkeiten geht. Warum recherchieren, wenn man allgemein bekannten Unfug abschreiben kann.

Der Begriff Suggestion wurde im 17./18. Jahrhundert eingeführt, sagt Wikipedia . Die GWUP führt aus: "Hippolythe Bernheim (1840-1919) führte 1917 den Begriff der Suggestion ein". Also stellen wir fest, dass entweder Wikipedia oder die GWUP, vielleicht aber auch beide falsch liegen. 

Im weiteren Text finden wir:

"Hypnotisierbarkeit steht mit keinerlei Persönlichkeits- oder Intelligenzfaktoren in Zusammenhang und bleibt als Fähigkeit lebenslang weitgehend stabil. (Bei zu großer Minderbegabung ist Hypnose kaum möglich, da die erforderliche Kommunikation dadurch erheblich reduziert ist.)"

Also was denn nun? Es hat nichts mit Intelligenz zu tun, aber wenn man nicht intelligent genug ist, funktioniert es nicht mehr. Das sind natürlich wissenschaftliche Aussagen par excellence. "Mein Hund hört auf's Wort! Wenn ich sage 'Komm her oder nicht', kommt er her oder nicht.". Wir können uns also aussuchen, was wir glauben wollen (nicht wissen).

Die folgenden Aussagen über Showhypnose sind zum Teil erfunden, bzw. völlig realitätsfremd. So zum Beispiel:

"Viele als 'Hypnose' deklarierte Showelemente beruhen lediglich auf Zaubertricks. Diese sind im Fachhandel käuflich zu erwerben."

Es mag sein, dass manche Zauberer eine Kombishow Zauberei und Hypnose anbieten. Eine reine Hypnoseshow hat jedoch mit Zaubertricks nicht das Geringste zu tun! Die notwendigen wissenschaftlichen Beweise fehlen hier auch völlig. So bleiben es einfach Behauptungen von Leuten, die nie selbst eine Hypnoseshow durchgeführt haben.

Extrem einfallsreich waren die "Wissenschaftler" auch hier:

"Kann der muskulöse Mitwirkende ein Metallgewicht leicht hochheben, so ist er unter der Wirkung der Hypnose nicht mehr dazu fähig. Das Geheimnis der „mentalen" Kraftbeeinflussung ist ein Elektromagnet unter dem Bühnenboden."

Also halten wir fest. Der Hypnotiseur kommt vor der Show, die ja in der Regel in öffentlichen Gebäuden stattfindet, zum Veranstalter, hackt den Boden auf oder sägt Löcher in die Bühne um einen Elektromagneten zu installieren, natürlich inklusive Verkabelung, um dann einen Trick vorzuführen. Warum dieser Elektromagnet auch Geldscheine anzieht, die der Hypnotisand nicht mehr aufheben kann, ist natürlich ein Geheimnis. Wahrscheinlich Tesla- oder außerirdische Technologie. Das verrate ich hier natürlich nicht. :-D Das die Herren "Wissenschaftler" hierbei nicht  gleich selbst einen Lachanfall bekommen, ist zwar einerseits verwunderlich, jedoch bedarf das ja der Tatsache, dass jemand tatsächlich über das Geschriebene auch nachgedacht hat. 

Weiter geht es sogleich mit:

"Bei entsprechendem finanziellem Hintergrund des Künstlers können so auf unterschiedlichste Weise Damen sylphidengleich schweben, von Messern und Säbeln dramatisch durchbohrt werden, ohne Kopf erscheinen usw. Nicht umsonst tourt David Copperfield mit viel Personal und tonnenschwerem Gepäck."

Liebe "Wissenschaftler", haben sie schon einmal über den Unterschied "Zauberer" und "Hypnotiseur" nachgedacht? Wohl nicht. Sonst wäre es in den 17 Jahren seit dem Erscheinen des Artikels irgendjemandem aufgefallen, dass David Copperfield ein Illusionist und kein Hypnotiseur ist. Aber in Kleinigkeiten wollten wir ja großzügig sein. Also ist der Unterschied zwischen Zug und Flugzeug, Bratwurst und Kohlrabi und Natriumchlorid und Kaliumchlorid (insbesondere in Spritzen, die man dem Menschen verabreicht...) sicher auch zu vernachlässigen.

Völlig unglaublich wird es jetzt:

"Der Showhypnotiseur blickt zur Einleitung der Showhypnose seinen Mitspieler „hypnotisch" an und gibt z. B. Entspannungsinstruktionen. Dabei dreht er die Person seitlich zum Publikum. Gleichzeitig drückt er mit seinem Daumen auf die nun für die Zuschauer verdeckte Stelle der Halsschlagader (Sinus carotis). Der Daumendruck an dieser empfindlichen Stelle bewirkt Gefäßerweiterung, Herzschlagverlangsamung und Blutdruckabfall, dadurch entsteht eine Minderdurchblutung des Gehirns."

Ich habe selbst 15 Jahre lang hauptberuflich Bühnenhypnose durchgeführt (1990-2005) und tue das auch heute noch im Seminarrahmen, bzw. bei vereinzelten Veranstaltungen. Auch habe ich sehr viele Kollegen gesehen. Etwas derartiges habe ich niemals gesehen oder gehört. Ich kann das getrost in das Reich der Fabel verbannen. Oder werden bei Wissenschaftlern etwa solche Experimente durchgeführt? So lange hier kein, wie wissenschaftlich normalerweise üblich, Beweis geführt wird, ist das eine Unterstellung sondergleichen. Wenn das Wissenschaft ist, dann wundert mich gar nichts mehr in dieser Welt. 

"Auch wenn viele der scheinbar hypnotischen Phänomene der Show auf Tricks basieren, wendet der Showman dennoch durch seine Suggestionen mentale Manipulationen an."

Diese Tricks, von denen die Wissenschaftler hier sprechen, sind selbstverständlich gar keine. Es ist definitiv Hypnose. Das muss man als Wissenschaftler jedoch gar nicht untersuchen, wenn man auch ohne Untersuchung, mit den Mitteln des eigenen Horizonts erkennen kann, dass es etwas nicht geben kann, was man selbst nicht weiß. Wie die Wissenschaft auf diese Art und Weise überhaupt jemals zu Erkenntnissen gelangt ist, entzieht sich völlig meiner Kenntnis. ;-) 

Jetzt gehen wir zunächst einmal an das Ende des GWUP-Textes. Dort heißt es wie folgt:

"Von dem US-amerikanischen Department of Health, Education and Welfare (DEWH) wurde aufgrund der zahlreichen experimentellen Befunde (z. B. Coe u. Ryken 1983) die Anwendung von Hypnose bei Menschen als unbedenklich eingestuft."

Weiter oben ist das jedoch völlig anders. Hier nur ein Beispiel:

"Der israelische Hypnoseforscher Moris Kleinhauz (1979, 1981, 1991) kann von dramatischen und über Jahre bestehenden schweren seelischen Schäden nach der Showhypnose berichten, so von katatonen (erstarrten) schizophrenen Reaktionen mit Stimmverlust und Lähmungserscheinungen, Schlafstörungen usw. Durch die Altersregression in der Show waren gravierende traumatische Kindheitserinnerungen abrupt aus der Verdrängung geholt worden und bewirkten massive Reaktionen."

Also ist Hypnose hochgefährlich und absolut unbedenklich. Das ist ja hier von Wissenschaftlern belegt. Das erinnert mich an elektromagnetische Handystrahlung, die je nachdem, welcher "wissenschaftlichen" Studie man glaubt, ebenso gefährlich und ungefährlich ist. Oder hängt Wissenschaft vom Wissenschaftler ab? Das wäre ja zumindest denkbar, denn das würde die völlig konträren Aussagen zum selben Thema belegen, sofern der Artikel bei GWUP auch von verschiedenen Personen geschrieben wurde. Falls das hingegen eine einzige Person verfasst hat, müsste man über gewisse andere Dinge nachdenken.

Man könnte hier noch viele weitere Beispiele aufzählen, wie die "Wissenschaft" sich selbst widerspricht und völlig ohne Belege Behauptungen aufstellt. Das betrifft zumindest diesen Artikel. Meiner Meinung nach sollte sich die GWUP e.V. einen eigenen großen Artikel über sich selbst auf der eigenen Homepage gönnen. 

Ich kann daher jedem Menschen nur raten, sich bei der Aussage "Wissenschaftler haben festgestellt" sofort an diesen Artikel zu erinnern. Das bedeutet natürlich nicht, dass alle Wissenschaftler derart inkompetent arbeiten. Doch woher wollen wir das wissen? Eine gesunde Skepsis gegenüber der Wissenschaft ist absolut angebracht und ganz besonders hilfreich ist es, den eigenen Kopf einzuschalten! 

So und für die lieben Wissenschaftler, die wirklich daran arbeiten Wissen zu schaffen, sei gesagt, dass ich damit keineswegs die ordentliche Wissenschaft angreifen möchte. Doch wenn man wirklich Wissen schaffen möchte, muss man auch den Skeptikern gegenüber skeptisch sein. Das hat mich schon immer weiter gebracht und zu vielen neuen Erkenntnissen geführt, die die Wissenschaft auch heute noch belächelt. Warum nur?

Salohmon Hypnose beim Supertalent 2018
Diplom-Hypnosetherapeut und andere Titel, mit dene...

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