Die Hypnosestadien

 

Oft werden die Begriffe "Hypnose", "Trance" und "Suggestion" verwechselt. Daher zunächst eine kurze Erklärung:

  • "Hypnose" nennt man die Technik, eine Person in eine (tiefe) Trance zu versetzen.
  • "Trance" nennt man den Zustand, der durch die Hypnose induziert wird.
  • "Suggestion" ist die Beeinflussung (Programmierung) des Unterbewusstseins um z.B. ein Verhalten zu verändern.

Wenn man einen Menschen hypnotisiert, wird man je nach der verwendeten Technik, Zeit und Vertiefung verschiedene Trancestadien erreichen, in denen unterschiedliche Dinge möglich werden. Die leichte Trance ist in der klassischen Hypnose eher zu vernachlässigen, bzw. nur als Zwischenzustand anzusehen, da dieser Zustand (vergleichbar mit autogenem Training) weder in der Therapie, noch in der Show mit direkten Techniken zu größeren Erfolgen führt. Aus diesem Grund wird die Hypnose suggestiv vertieft. 

In der mittleren Trancetiefe (Hypotaxie) sind bereits relativ problemlos Therapien, bis hin zur Rückführung möglich. Da sich der Proband in der Regel an vieles erinnern wird, sollte man in diesem Zustand dem Probanden belegen, dass er hypnotisiert ist. 

In der tiefen Trance ist prinzipiell alles möglich. Da dieser Zustand insbesondere mit "modernen" Techniken eher seltenst erreicht wird, entstand in der Neuzeit die (falsche) Lehrmeinung, dass ein Hypnotisierter nur Dinge tun würde, die er auch im normalen Wachzustand tut. Dieser Zustand ist ein Muss bei der Showhypnose und in der Hypnosetherapie auch der bevorzugte Zustand, da hier die Interventionen des Wachbewusstseins extrem eingeschränkt sind. Den Umstand, dass sich der Hypnotisierte nach einem somnambulen Zustand nicht mehr erinnern kann was geschehen ist, kann man als Beleg für die eingetretene Hypnose verwenden. Es genügt jedoch ein Satz und der Proband wird sich wieder an alle Dinge erinnern können, die vorher im Unterbewusstsein "verschüttet" waren. 

 

Leichte Trance (Somnolenz)

Vollkommene physische Entspannung.

Katalepsie von Augenlidern und Gliedmaßen.

Vollkommene Erinnerung an alle Suggestionen.

Ausführung von einfachen Suggestionen, die keinerlei Abwehr hervorrufen.

Es ist leicht möglich, sich selbst aus dem Zustand zu lösen.

 

Mittlere Trancetiefe (Hypotaxie)

Ausführung (auch unlogischer) Suggestionen bei geschlossenen Augen.

Kataleptische Starre ist möglich.

Hypnotische Anästhesie durch Suggestion ist möglich.

Altersregression und Reinkarnation sind möglich.

Hypermnesie (extrem gesteigertes Gedächtnis).

Einfache posthypnotische Suggestionen sind möglich.

 

Tiefe Trance (Somnambulismus)

Positive und in sehr tiefer Trance auch negative optische und akustische, sowie Halluzinationen aller anderen Sinne sind möglich.

Posthypnotische Suggestionen sind möglich.

Ausführung auch unlogischer Suggestionen bei geöffneten Augen.

Oft vollkommene Amnesie (Gedächtnisverlust) für die Zeit der Hypnosesitzung.

Komplette Persönlichkeitsänderung durch Suggestion ist möglich.

Ein eigenes Lösen aus dem somnambulen Zustand ist nur bei äußerst unlogischen Suggestionen möglich, die strikt gegen den Willen des Hypnotisanden gehen oder dessen Gefühle verletzen.

Möglichkeit von Verbrechen unter Hypnose oder an Hypnotisierten.

 

Wachhypnose bei geöffneten Augen

Der Hypnotiseur kann alle Suggestionen geben, wie im somnambulen Zustand auch.

Suggestionen direkt aus dem Gespräch heraus sind problemlos möglich.

Ausführung auch unlogischer Suggestionen bei geöffneten Augen.

Oft vollkommene Amnesie (Gedächtnisverlust) für die Zeit der Wachhypnose.

Möglichkeit von Verbrechen unter Hypnose oder an Hypnotisierten.

 

Das Erreichen tiefer Hypnose ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Grundsätzlich ist es mit geeigneten Techniken möglich, den Zustand in einem Sekundenbruchteil zu erreichen (Blitzhypnosetechniken). Im Rahmen der therapeutischen Hypnose werden jedoch meistens Techniken eingesetzt, die mehrere Minuten dauern. Zudem ist eine tiefe Trance wohl gemerkt für Hypnosetherapie nicht zwingend notwendig, im Gegensatz zur Hypnoseshow, bei der den Probanden zu Unterhaltungszwecken Dinge suggeriert werden, die sie normalerweise nicht durchführen würden. Auch wird in Shows häufig mit Halluzinationen gearbeitet, die in der Therapie nicht notwendig sind, im Rahmen einer Showhypnose jedoch durchaus erwünscht.  

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Wolfgang Künzel (Alexander Cain®)

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