Alexander Cain Hypnoseshow


Banner 'Alexander Cain Hypnoseshow'

Als ich ca. 1977 meine ersten Erfahrungen mit Hypnose machte, war mir bereits klar, dass dies meine Bestimmung und mein Beruf sein wird. Ich war in meiner Heimatstadt Kulmbach bereits  sehr bekannt, als ich 1990 den richtigen Menschen kennenlernte ,der mir quasi über Nacht die Möglichkeit gab, mein Hobby zum Beruf zu machen. "Alexander Cain" war geboren! Ich erhielt Plakate, Grundausstattung und, ganz wichtig, ein Management, dass mir teilweise 5 Shows in der Woche vermittelte.

Plakat der 'Alexander Cain Hypnoseshow' von 1991

Eine Hypnoseshow war zum damaligen Zeitpunkt noch etwas ganz besonderes und die Anzahl der Showhypnotiseure konnte man gut an zwei Händen abzählen. Bis zum Jahr 2005 habe ich sicher ca. 2000 Veranstaltungen mit abertausenden Teilnehmern durchgeführt. Meine Kollegen und ich ebneten überhaupt erst einmal den Weg für die heutige Hypnosetherapie-Branche, denn wir machten Hypnose im ganzen Land, Österreich, Schweiz und sogar in Übersee (Dominikanische Republik) bekannt. 1991 hatte ich meine erste TV-Aufzeichnung bei SAT1, der im Laufe der Jahre viele weitere folgten. 

Doch gibt es nun Showhypnose wirklich? Oder ist es, wie heute viele Therapeuten behaupten, eher Gruppenzwang, bzw. werden die Teilnehmer gar mitgebracht? 

Wie jeder Hypnotiseur, der effektive Techniken kennt (klassische Hypnose), weiß, sind Hypnoseshows selbstverständlich echt und haben nicht das Geringste mit "Gruppenzwang" zu tun. 

Ablauf einer Hypnoseshow:

Früher fanden die Shows meist in Discotheken statt, während heute sogar die Straße manchmal dafür herhalten darf. Bei Discothekenshows kam als erstes natürlich die Werbung mit möglichst auffälligen Plakaten. Häufig wurde die Show in der Presse mit Anzeigen und sogar redaktionell beworben. Die Erwartungshaltung der Besucher war natürlich entsprechend groß, als die Ansage, damals noch vom Band, ablief und die Mega-Show ankündigte. Dann wurde freiwillige Teilnehmer gesucht, die sich grundsätzlich von den Besuchern rekrutierten. Jeder, der nicht unter Herz-/Kreislaufstörungen oder sehr niedrigem Blutdruck litt, noch einigermaßen nüchtern war und nicht unter Medikamenten- oder Drogeneinfluss stand, war aufgerufen mit zu machen. So meldeten sich in der Regel bis zu ca. 15 Freiwillige, die den wunderschönen Hypnosezustand erleben und eine ganz persönliche Erfahrung machen wollten. 

Während ich ganz am Anfang noch mit einer roten oder blauen Lampe und der Fixationsmethode arbeitete, habe ich die Gruppeninduktion in den Jahren immer weiter verbessert. Die Teilnehmer wurden so aufgestellt, dass man noch Zugriff auf die Person hat, im Notfall. Dann wurde die Hypnose eingeleitet und getestet. Natürlich waren hin und wieder auch Schauspieler dabei, die sich ihren Freunden beweisen wollten. Diese sind jedoch spätestens bei den Hypnosetiefe-Tests aufgefallen und durften die Bühne wieder verlassen, während die Anderen die Macht ihres Un(ter)bewusstseins kennenlernen durften. Natürlich ist eine Hypnoseshow keine Hypnosetherapie. Das war und ist den Teilnehmern einer Show auch absolut bewusst. Da die Teilnehmer unter allen Umständen freiwillig mit machten und nie einer gezwungen wurde, war, bzw. ist es daher auch völlig legitim, wenn die Teilnehmer plötzlich Dinge tun, die sie im normalen Wachzustand niemals tun würden. Natürlich gibt es hier moralische Grenzen. Meine Grenze war immer dort, wenn die Durchführung eine erhöhte Verletzungsgefahr bedeutete, oder wenn ich, wäre ich selbst Teilnehmer, das Ganze nicht mehr tolerieren würde. Selbstverständlich ist eine Show grundsätzlich Entertainment, also Unterhaltung und so war eine Hypnoseshow für die Teilnehmer immer eine große Erfahrung und für das Publikum eine schöne Belustigung, verbunden mit einem riesigen Wow-Effekt. 

Wichtig war am Ende natürlich noch die ordentliche Beendigung der Hypnose und speziell für mich die Information des Publikums, was dafür sorgte, dass Hypnose immer bekannter und anfassbarer wurde. 

Nachdem ich 2002 begann, Hypnose zu lehren, konnte ich mich schon nach kurzer Zeit vor Teilnehmern kaum mehr retten. So habe ich 2005 beschlossen, meine Hypnoseshow langsam zur Ausnahme zu machen. Inzwischen trat ich nur noch im kleinen Kreis, oder bei besonderen Veranstaltungen, wie z.B. das Hoffest bei meinem Freund Tamme Hanken (R.I.P.), oder zusammen mit Tamme bei der XXL-Hypnoseshow auf.

Einmal jährlich biete ich auch die Ausbildung zum Showhypnotiseur an, für Hypnotiseure, die bereits ein wenig Erfahrung gesammelt haben und Shwohypnose selbst durchführen, oder einmal eine besondere Erfahrung machen möchten. Hierbei führen wir ebenfalls eine Straßenhypnose durch.

Hier noch zwei Beispiele tiefer Hypnose. Das Video "Muh Mäh" entstand ca. 2002 bei einer Veranstaltung in Senden bei Neu-Ulm, der Lachflash in Hypnose war eine Demonstration im Rahmen eines Hypnose-Seminars.

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Hier erhalten sie 40 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Hypnose und Spiritualität! Ich bin einer der erfolgreichsten und bekanntesten Hypnose-Ausbilder und Hypnotiseure. Zusammen mit meiner Partnerin Christiane Jakob biete ich ihnen auch Seminare auf höchster spiritueller Ebene, ohne Einweihungen und Anbindungen.

Wolfgang Künzel (Alexander Cain®)

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